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Das Massivholzhaus im Hochwasser

Massivholz – Weniger Schäden, einfachere Sanierung

Massivholz nimmt bei kurzzeitigen Flutereignissen Wasser nur wenige Millimeter tief auf und bleibt innerhalb dieser Eindringtiefe weitgehend trocken. Die Holztrocknung erfolgt daher zumeist deutlich schneller als bei poröseren Baustoffen. Flutereignisse verursachen oft eine erhebliche Verschmutzung der Bausubstanz. Neben Schmutzwasser werden auch Öle und Flüssigchemikalien von porösen Baustoffen wie Beton und Ziegel aufgesaugt, was der Hauptgrund für oftmals irreparable Schäden ist. Massivholz hingegen hat eine hohe Beständigkeit gegenüber vielen Chemikalien. Daher führen derartige Verschmutzungen bei Massivholzwänden nicht zu Materialablösungen und auch die Geruchsbelästigung ist aufgrund der geringen Eindringtiefe nur für kurze Zeit gegeben.

Oberflächliche Verschmutzungen können auf den massiven Holzoberflächen durch Abschleifen relativ einfach beseitigt werden, leichtere Schrammen lassen sich mit dem Ziehmesser oft gut entfernen.

In der Hochwasserfibel des Bundesbauministeriums wird auch darauf hingewiesen, dass Holzwerkstoffe, wie Spanplatten, OSB-Platten, Sperrholzplatten und Furnierschichtholzplatten bei Überflutungen irreversible Verformungen erleiden und in der Regel ausgetauscht werden müssen. Ein Aspekt, der bei Brunthaler-Massivholzhäusern ausbleibt, da hier keinerlei leimgebundene Plattenwerkstoffe verbaut werden. Naturgips- oder Lehmbeplankungen von Innenwänden sowie die Holzfaserdämmung können leicht demontiert und ausgetauscht werden, wodurch auch der Tocknungsprozess erheblich beschleunigt wird.

Auch die Sanierung der Fassadendämmung aus Holzfaserplatten, wie sie bei der MONOBLOCK-Bauweise* von Brunthaler eingesetzt werden, ist sehr einfach. Denn der Austausch der Dämmung erfolgt von außen, während das Gebäude bereits wieder bewohnt werden kann.

Übrigens
Als konstruktive Vorsorgemaßnahme zur Abwendung oder Minimierung von Überflutungsschäden bietet sich für kellerlose Massivholzhäuser auch die aufgeständerte Holzbodenplatte von Brunthaler an.
Eine Holzbodenplatte wird per Kran mit Seilen auf einer Baustelle auf Streifenfundamente gelegt. Zwei Mitarbeiter von Brunthaler arbeiten an der richtigen Platzierung der Holzbodenplatte. © Brunthaler Naturhausmanufaktur
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Autor Walter Brunthaler

Quellen:

  • Bundesbauministerium – BMWSB