Der formgeschnittene naturmassive Balken MONOBLOCK der Brunthaler Naturhausmanufaktur liegt auf einer gefällten großen Fichte in einem grünen Waldstück. Sonnenlicht erhellt Teile der Szenerie. © Brunthaler Naturhausmanufaktur

Die Massivholzwand aus stehenden Vollholz-Balken

Die MONOBLOCK-Idee – Der Baum in der Wand

Ein Massivholzhaus aus naturmassiven Balken. Naturstark für Generationen. Rein und pur für ein Stück Wald im Haus. Lernen Sie jetzt die einzigartige Vollholzbauweise aus hundertjährigen Bäumen kennen.

Walter Brunthaler, Geschäftsführer der Brunthaler Naturhausmanufaktur steht neben gelagerten MONOBLOCK-Balken und spricht mit einem seiner Mitarbeiter, der im Vordergrund unscharf erkennbar ist. © Brunthaler Naturhausmanufaktur

„Es hat mich schon lange gestört, dass man den Baumstamm zuerst in Bretter sägen muss, um sie dann wieder zu balkendicken Wänden zusammenzufügen. Die naturmassive Holzbalkenwand, wie ich sie mir damals vorstellte, war aber kaum realisierbar. Es gab einfach die dafür notwendigen Vollholzbalken nicht in der nötigen Abmessung. Erst mithilfe regionaler Waldbauern und ihren Plenterwäldern konnten wir die Idee der Naturbalkenwand umsetzen.“

Walter Brunthaler, Zimmerermeister

Kein Stückwerk,
sondern in einem Stück

Für viele Massivholzbauweisen werden Bretter oder Bohlen lagenweise zu dickeren Massivholz-Wandscheiben verbunden. Mit der MONOBLOCK-Bauweise hingegen fertigen wir die Wände aus Vollholzbalken*, die bereits in Wanddicke aus dem Stamm gesägt werden. Diese Naturbalken verbauen wir aufrecht stehend zu hochstabilen Massivholzwänden – ohne Leim, Kunststoff, Metall und Bauchemie. Frei von künstlichen Schadstoffen entstehen so besonders tragstarke und bewegungsfreie Naturbalkenwände in hochwertiger Sichtholzqualität.

Kern der MONOBLOCK-Bauweise ist der stehend zu Trag- und Sichtwänden verbaute Vollholzbalken.

Warum MONOBLOCK?

Naturmassives Vollholz und Zimmerer-Know-how: Die Vorteile der Brunthaler-MONOBLOCK-Bauweise stecken in vielen Details:  

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Der naturmassive MONOBLOCK-Balken wird durch die schonende Trocknung zu einem besonders form- und volumenstabilen Bauteil – das heißt: kein Reißen, Knarzen und Knacken. Und die besondere Holzqualität erlaubt es sogar, MONOBLOCK-Wände direkt z. B. mit Kalk- oder Lehmputzen zu verputzen.
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Die neun Zentimeter starke MONOBLOCK-Wand hat eine höhere Tragfähigkeit als eine 24 Zentimeter dicke Ziegelwand. Sie trägt mindestens ebenso hohe Lasten wie eine zwölf Zentimeter starke geleimte Brettsperrholzwand. Das bringt Sicherheit und spart Konstruktionsfläche.
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Die stehend verbauten Vollholzbalken bleiben auf Dauer maß- und formstabil. Gerade im Vergleich mit liegend verbauten Balken der Blockbauweise wird so die Gefahr von Setzungen und Undichtigkeiten umgangen.
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Aus den MONOBLOCK-Balken fertigen wir ohne Leim, Holzschutzmittel, Metall und Kunststoff sogenannte „monostoffliche“ Wandscheiben. Durch und durch aus purem Holz und damit beste Grundlage für schadstoffminimiertes Wohnen. Und auch unsere Mitarbeiter bleiben bei der Fertigung verschont von gesundheitsschädlichen Belastungen von Luft und Haut.
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Die raumseitige MONOBLOCK-Wandscheibe stabilisiert die Raumluftfeuchte. Dampfdiffusions- und sorptionsfähig nimmt die MONOBLOCK-Wand Feuchtigkeit aus der Raumluft schnell auf und gibt sie langsam wieder ab.

Die hohe Wärmespeicherfähigkeit von massivem Holz bewirkt einen stetigen Wärmeaustausch zwischen Wand und Raum. Dadurch haben die Holzwände immer eine angenehme Oberflächentemperatur. Von den meisten Menschen wird daher die gefühlte Raumtemperatur im Massivholzhaus um bis zu zwei Grad wärmer empfunden als die tatsächliche Lufttemperatur beträgt.
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Natürliches Massivholz kann bis zu 99,9 Prozent hochfrequenter Strahlung von Mobilfunkanlagen abschirmen. Das ist das Ergebnis von Untersuchungen der Universität der Bundeswehr in München, das auch vom Bayerischen Landesamt für Umweltschutz (LfU) veröffentlicht wurde.
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Die im MONOBLOCK-System eingearbeiteten Installationskanäle ermöglichen eine einfache und flexible Elektroinstallation in der Massivholzwand. Auch nachträglich können jederzeit Elektro- oder Datenverkabelungen in den MONOBLOCK-Wänden verlegt werden. Leicht auffindbar verlaufen die Kanäle im Abstand von 18 Zentimetern senkrecht vom Decken- bis zum Bodenanschluss.
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Die MONOBLOCK-Wand ermöglicht an jeder Stelle dübellose Befestigungen jeglicher Art: Küchenschränke, Regale, TV-Geräte u.v.m. lassen sich problemlos, sicher und belastbar an den Massivholzwänden verankern.
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Natürliches Massivholz schafft ein feuchteregulierendes, diffusionsoffenes und warmes Wandklima. Deshalb gibt es keine feuchten oder gar nassen Wandoberflächen. So fehlt dem Schimmel die Lebensgrundlage.
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Durch präzise Durcherhitzung wird das MONOBLOCK-Holz gegen Holzschädlinge geschützt. "Thermischer Holzschutz" nennt man dieses Verfahren, durch das Schädlinge abgetötet werden und das Holz auch vor Wiederbefall durch Trockenholzschädlinge geschützt bleibt. Daher ist eine Holzschutzbehandlung mit Bioziden unnötig.
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Jede MONOBLOCK-Wand ist in ihrer hochwertigen Oberflächenbeschaffenheit als Sichtholzwand geeignet. Sie kann aber ebenso z. B. mit Kalk- oder Lehmputzen gestaltet werden. Für eine rustikalere Anmutung bieten sich auch verschiedene Verfahren für mechanische oder thermische Oberflächenveredelung an. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Holzhaus-Magazin.
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Durch die außerordentliche Tragkraft und ihre flächensparende Bauweise ist die MONOBLOCK-Tragkonstruktion bestens für Um- und Anbauten im Bestand geeignet. Der hohe Vorfertigungsgrad der Wandelemente vermeidet ein lange währendes "Baustellenchaos" und gerade bei Aufstockungen sind die bewohnten Geschosse in kürzester Zeit wieder vor Wind und Wetter geschützt.

So entsteht die MONOBLOCK-Wand

Die naturmassive Holzwand in MONOBLOCK-Bauweise stellt einige besondere Anforderungen an Verarbeitung und Zimmerer-Know-how wie auch an den Baum selbst.

Vom Baumstamm
zum Rohbalken

Aus den mächtigen Baumstämmen mindestens hundertjähriger Bäume werden jeweils zwei Balken gesägt. Jeder entspricht im Querschnitt bereits der tragenden Wandstärke. 

Holz 100-jähriger Bäume – Vollholz statt nur Massivholz

So kann man von „natürlich gewachsenen“ Balken sprechen, denn sie werden nicht aus Brettern oder Bohlen zusammengebaut – Was auch ihre besondere Tragkraft erklärt. Die MONOBLOCK-Bauweise ist daher nicht nur eine Massivholzbauweise, sondern eine Vollholzbauweise. 

Vom Rohbalken zum MONOBLOCK-Balken

Die Rohbalken aus dem Sägewerk trocknen wir in unseren Trocknungsanlagen langsam und schonend auf eine Restfeuchte von nur rund zwölf Prozent. Die schonende Trocknung und der fast an Möbelholz heranreichende Trocknungsgrad vermeiden Verfärbungen und Pilzschäden am Holz wie auch Materialspannungen, Materialschwund und Rissbildung. Deshalb gibt es auch kein Knarzen und Knacken der fertigen Holzwände.

Spezielle Holztrocknung – kein Knarren und Knarzen und natürlicher Schutz vor Holzschädlingen

Gleichzeitig wird das Rohholz durcherhitzt, um Holzschädlinge abzutöten. Dadurch bleibt das Holz auch für Trockenholzschädlinge unattraktiv. Dieser thermische Holzschutz ist ein zuverlässiges Verfahren, das keine Auswirkungen auf die Holzqualität hat.
Die hochwertigen Rohbalken hobeln und profilieren wir schließlich auf ihr Endmaß zu raumhohen MONOBLOCK-Vollholzbalken in Sichtholzqualität.

Vom MONOBLOCK-Balken zur MONOBLOCK-Wandscheibe

Ein Balken allein macht natürlich noch keine Wand. Leim- und metallfrei bauen wir aus den profilierten Naturbalken aufrecht stehend hochstabile und verwindungsfeste Wandscheiben. 

Handwerkliche Zimmererqualität – chemiefreie Zapfenverbindung profilierter Naturbalken

Diese naturmassiven neun Zentimeter dicken Wandscheiben sind die tragenden Elemente des Massivholzhauses. Aus ihnen entstehen dann die Außenwände und die tragenden Innenwände. Also all jene Wände, die zur Tragkonstruktion des Hauses gehören.

Vom MONOBLOCK zur Naturbalkenwand

Die MONOBLOCK-Naturbalkenwand fertigen wir in hochwertiger Sichtholzqualität. Sie bietet daher eine fertige Wandoberfläche in Original-MONOBLOCK-Optik. Sie kann also im Originalzustand belassen oder zum Beispiel verputzt, gestrichen oder verkleidet werden

Hochwertige Sichtholzqualität – fix-und-fertige Wandoberflächen

Für die Außenwand bringen wir an die raumseitige MONOBLOCK-Wandscheibe Fassadendämmung und Fassade an. Optional als Innenwand ist die MONOBLOCK-Wandscheibe bereits eine fertige Wand. 

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Die Baumstämme, aus denen die MONOBLOCK-Balken gesägt werden, müssen einen Stammdurchmesser von rund 40 Zentimetern haben. Dazu muss eine Fichte in unseren Breitengraden mindestens 100 Jahre wachsen. In den z. T. noch typischen Wirtschaftswäldern verbleiben die Bäume aber kaum länger als 70, 80 Jahre im Bestand.

Wir beziehen unser MONOBLOCK-Holz daher von regionalen Waldbauern aus ihren „Plenterwäldern“, also aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern mit hoher Arten- und Altersvielfalt im Baumbewuchs. Hier werden ältere Bäume einzeln geerntet. (Siehe auch nächsten Abschnitt: „Ökologie des MONOBLOCKS“)
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Regionale Sägewerke, die für dicke Bäume und Langholzverarbeitung eingerichtet sind, sägen aus den Stämmen je zwei Balken mit einem Querschnitt von 22 x 11 Zentimetern.

Nach der Trocknung in unserer eigenen Trocknungsanlage werden die MONOBLOCK-Rohbalken auf ihr Endmaß von 9 x 20 Zentimetern in Sichtholzqualität gehobelt und gefräst.
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Aus den hochpräzisen MONOBLOCK-Naturbalken werden aufrecht stehend die individuellen Wandscheiben gefertigt – leim-, kunststoff-, metall- und chemiefrei. Sie bilden das naturstarke, neun Zentimeter dicke Tragwerk des Gebäudes – ergänzt mit außenliegender Dämmhaut aus Holzfaserdämmplatten und individueller Fassade.

Die Balken verbauen wir in Wuchsrichtung – also mit Schopf nach oben. So haben es die Zimmermeister schon vor Jahrhunderten ihren Lehrlingen beigebracht. Nicht aus Gründen der Stabilität oder Haltbarkeit, sondern aus Wertschätzung für den Baum.
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Prinzip-Aufbau der MONOBLOCK-Außenwand – hier mit alternativ zusätzlicher Vollholzbalkenlage. Statisch ist diese ohne Belang, da die erforderliche Tragkraft bereits mit der MONOBLOCK-Wanddicke von nur neun Zentimetern erreicht wird.
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Die wahlweise zusätzlichen Vollholzbalken erweitern durch ihr natürliches Dämmvermögen die Holzfaser-Fassadendämmung. Sie erhöhen das Abschirmpotenzial gegen elektromagnetische Strahlung von außen und sie machen aus dem Massivholzhaus ein noch massiveres Massivholzhaus.

So entstehen Außenwände mit Wandstärken von insgesamt 25 bis 42 Zentimetern (inkl. Fassadendämmung zzgl. Fassadenputz oder -verschalung).

Video zeigt:
MONOBLOCK-Außenwand mit zusätzlicher Vollholz-Aufdopplung und Fassadenschalung.

Von der MONOBLOCK-Wand zum Naturhaus

Die zimmerermäßige Konstruktion der naturmassiven Balkenwände mit ihrer hohen Tragkraft eröffnet Spielräume für besondere architektonische Kreativität. So entstehen starke, langlebige Holz-Wohnhäuser mit ganz persönlicher Note und unvergleichlicher Waldatmosphäre im Haus.

Das individuelle Zimmerer-Holzhaus mit der einzigartigen Naturbalkenwand aus 100-jährigen Bäumen.

Ökologie des MONOBLOCKS

Die MONOBLOCK-Bauweise folgt dem Prinzip, der Natur ihre Natürlichkeit zu erhalten – im Naturraum Wald wie auch im Lebensraum Haus. Das macht sie zu einer ökologisch besonders wertvollen Bauweise.

Von Wäldern und Bäumen

In unseren Wäldern stehen immer mehr ältere, dicke Bäume. Als Bauholz sind diese für die Forst- und Bauholzwirtschaft wenig geeignet. Denn moderne Säge- und Profilspanerwerke konzentrieren sich in der Regel auf die Verarbeitung von kleineren und mittelstarken Baumstämmen, die bislang meist aus monokulturellen Wirtschaftswäldern mit altersgleichem Bestand stammen.

Eine Folge: Unser Wald überaltert. 

Ein so dichter und alter Baumbestand ist anfälliger für Schädlingsbefall, Klimastress und Unwetterschäden. Und er erschwert den klimabedingt notwendigen Umbau unserer Wälder. 

Der 100-jährige Baum

Für die MONOBLOCK-Bauweise hingegen werden eben alte Bäume mit größerem Stammdurchmesser geerntet. Einzeln und zur Winterzeit, bei möglichst gefrorenem Waldboden, werden sie bodenschonend aus dem Bestand genommen. Die Einwirkungen auf das Ökosystem Wald bleiben dadurch kurzzeitig, geringflächig und behutsam. 

Dort, wo ein solcher Baum gefällt wurde, bleibt die Natur für wieder 100 Jahre unberührt. 

Durch die Einzelentnahme werden sogenannte Plenterwälder* mit hoher Arten- und Altersvielfalt gefördert. Der Naturraum Wald wird belebt, verjüngt und sein Eigenschutz gestärkt. Ein Prinzip, das immer mehr Verbreitung findet. So kommt das Holz für die MONOBLOCK-Bauweise aus den wohl widerstands- und regenerationsfähigsten Wäldern Bayerns.

Walter Brunthaler, Geschäftsführer der Brunthaler Naturhausmanufaktur steht in voller Montur mit Helm mit dem Rücken zur Kamera im beschneiten Wald. Es ist Winter und er ist dabei einen Baum zu fällen. © Brunthaler Naturhausmanufaktur

„Ich liebe meinen eigenen Wald. Von Kindheit an habe ich gelernt, wie stark und mächtig, gleichzeitig aber auch verletzlich und sensibel er ist. Ich erhalte ihm seine eigene Natürlichkeit und Vielfalt und sorge damit für Harmonie zwischen Geben und Nehmen.“

Walter Brunthaler, Zimmerermeister

Der Holzvorrat steigt weiter an

Trotz teils massiver Unwetterschäden und Schädlingsbefall ist der Holzvorrat in Deutschland in den letzten Jahrzehnten stetig angestiegen. Und es wächst weiterhin mehr Holz nach als verbraucht wird.

In weniger als einer Minute wächst in den bayerischen Wäldern das Holz für ein ganzes Einfamilien-Holzhaus nach.

Selbst wenn künftig alle Wohnhäuser in Bayern aus Holz gebaut werden würden – das wären jährlich knapp 20.000 – würde der Holzvorrat in unseren Wäldern immer noch zunehmen.

Ein Blick auf die CO₂-Bilanz

Unsere MONOBLOCK-Massivholzhäuser entstehen aus dem Holz heimischer und nachhaltig bewirtschafteter Wälder. Während der gesamten Nutzungsdauer ist im Holz CO₂ klimaneutral gespeichert. Und am Ende seiner Nutzung wird aus dem Haus wieder ein 100 Prozent umweltverträglicher Wertstoff.

Ein paar Zahlen hierzu:

  • Ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit etwa 150 m2 Bruttoraumfläche in MONOBLOCK-Bauweise besteht aus ca. 85 m3 massivem Holz.
  • Bis zur Fertigstellung werden dafür rund 388.000 Mega-Joule Primärenergie aufgewendet und insgesamt 42.000 kg CO2-Äquivalent dauerhaft gespeichert und somit der Atmosphäre entzogen.
  • Jede andere Bauweise verbraucht mindestens das 1,5-fache an Primärenergie und belastet die Atmosphäre mit mindestens 30.000 kg CO2-Äquivalent!
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Holzeinschlag und Zuwachs in den Bayerischen Staatsforsten 
(Quelle: Bayerische Staatsforsten Statistikband, 2024)
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Ein Plenterwald ist gekennzeichnet durch eine Vegetation aller Wuchshöhen. Alle Altersklassen und Stammdimensionen sind kleinflächig vermischt vertreten. Im Plenterwald wird immer nur der Zuwachs genutzt. So bleibt neben dem Holzvorrat auch die Waldstruktur weitgehend gleich.

Die Artenvielfalt eines Plenterwaldes ist reichhaltiger als in den Altersklassenwäldern, die meist von einer Baumart dominiert werden. In ihm finden sich auch Schattenbaumarten, wie Buche oder Weißtanne, die im Unterstand überleben
können.

Im Plenterbetrieb werden Bäume einzeln gefällt, wodurch ein permanenter Hochwald geschaffen wird. Ein Mischwald als dauerhafter Hochwald ist weniger schadanfällig und fördert auch die Artenvielfalt der Flora und Fauna.